KAMAT begrüßt sehr herzlich einen neuen Auszubildenden

Wir heißen unseren neuen Auszubildenden Atahan K. (19) zum Ausbildungsstart 2022 herzlich willkommen! Er hat sich bei uns für die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker entschieden und begann die Ausbildung zum 01.08.2022.

„Ich möchte lieber etwas mit meinen Händen erschaffen.“
Zuvor hatte Atahan das Fachabitur im Bereich BWL abgeschlossen. Dabei hat sich für ihn direkt herausgestellt: „Nur im Büro sitzen macht mir keinen Spaß, ich möchte lieber etwas mit meinen Händen erschaffen.“ Auf die Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker kam er durch Verwandte, denn einige seiner Cousins arbeiten in diesem Beruf und meinten zu ihm, dass es großen Spaß mache, obwohl es manchmal auch anstrengend werden kann. Dass dieser Beruf für ihn der richtige ist, bewies sich dann durch einige Praktika, die er in verschiedenen Unternehmen absolvierte.

Das erste Ausbildungsjahr: Grundausbildung bei ZF in Witten

Das erste Jahr seiner Ausbildung verbringt Atahan bei ZF Friedrichshafen AG in Witten (Zahnradfabrik). Dort absolviert er die Grundausbildung. Die Dauer der Grundausbildung ist individuell und entscheidend für die nach einem Jahr anstehende Spezialisierung zum Dreher oder Fräser. Aufbauend auf dieser entwickelt sich der weitere Ausbildungsverlauf. „ZF ist für uns ein sehr kompetenter Partner“, betont Lembgen, Ausbilder bei KAMAT. „Sie behandeln dich wie einen von ihnen, obwohl man einer anderen Firma angehört.“ Der Unterschied zwischen der Berufsschule und dem Betrieb ist groß, wie Atahan K. sagt. In der Schule werden eher theoretische Inhalte vertieft, wie technische Mathematik, technisches Zeichnen oder auch Wirtschaftslehre. In der weiteren Ausbildung folgen aber auch Fächer wie Sport und Englisch. Auch besteht laut Azubi und Ausbilder ein großer Unterschied zwischen der Lehrwerkstatt und den Maschinen. „Es braucht ca. ein Jahr bis man die großen Maschinen richtig beherrscht“, sagen sie.

Auf KAMAT aufmerksam geworden durch Stellenangebot zum Ausbildungsstart 2022 in der App Azubiwelt

Atahan ist durch ein Stellenangebot in der App Azubiwelt auf KAMAT gekommen. Die Anzeige dort hat ihn direkt angesprochen und ihn dazu bewegt sich unsere Website und YouTube-Videos genauer anzuschauen. Er beschließt, seine Bewerbung an KAMAT zu schicken und nur kurze Zeit später wird er zu einem Vorstellungsgespräch, wie auch zu einem Einstellungstest eingeladen. Beides meisterte er und es folgte die Zusage, die Atahan mit Begeisterung annahm. Zwar waren ihm KAMAT und die Hochdruckpumpen vorher nicht bekannt, jedoch begeisterten sie ihn auf Anhieb. Besonders gefiel ihm die familiäre Atmosphäre, wie auch das Miteinander und die flachen Hierarchien. Als er durch die beiden Werke geführt wurde, war er besonders von Werk 2 und den großen Dreh- und Fräsmaschinen beeindruckt – seinem zukünftigen Wirkungsort.

Anfangs aufgeregt, aber durch herzliche Aufnahme ist die Nervosität schnell verflogen

Vor Start des ersten Ausbildungstages war Atahan „schon nervös und aufgeregt“, wie er sagt, denn nun begann ein neuer Lebensabschnitt für ihn, in einer neuen Welt. Er wurde direkt herzlich aufgenommen und seine anfänglichen Sorgen verflogen schnell. Laut Lembgen war er anfangs zurückhaltend, dies legte sich aber schnell und das gute Miteinander ließen ihn direkt warm werden. „Ich habe mich auf Anhieb bei Herrn Lembgen als Ausbilder sehr wohl gefühlt“, erzählt Atahan begeistert. Auf Lembgen wirkte Atahan anfangs zwar schüchtern. „Aber er war sehr höflich, hatte ein gepflegtes Auftreten und ist somit der perfekte Kandidat gewesen“, so Lembgen.

Gute Noten nicht das Wichtigste – aber wenig Fehlstunden sind Zeichen für Verlässlichkeit

„Noten sind nicht immer ausschlaggebend, was wichtig ist, ist keine Fehlstunden zu haben denn das ist ein Indiz für Verlässlichkeit! Auch wichtig ist, ist das erste Auftreten und wie man bei den Menschen im Kopf bleibt“, erklärt Lembgen. „Der erste Eindruck zählt, eine gewisse Grundvoraussetzung muss aber auch gegeben sein. Noten sind nicht das wichtigste und auch wenn mal Defizite bestehen, versuchen wir diese gemeinsam zu lösen und zu unterstützen“, wie Lembgen betont. Atahan erhofft sich diese Ausbildung positiv in Erinnerung zu behalten, dass auf ihn achtgegeben wird und, dass er im besten Fall nach der erfolgreichen Beendigung seiner Ausbildung bei KAMAT bleiben kann.

Wir wünschen Atahan K. eine erfolgreiche Ausbildung bei KAMAT!

(Anmerkung der Redaktion: Das Interview mit Atahan K. und Michael Lembgen hat unsere Praktikantin Carolin W. geführt und aufbereitet)

Auch für das Ausbildungsjahr 2023 bieten wir wieder Ausbildungsplätze an. Interesse? Auch Praktikan:innen sind bei uns herzlich willkommen. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!