
KAMAT bietet Ihnen maßgeschneiderte Hochdrucktechnik-Lösungen für Ihre Projekte. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
- Vollhubventil
- federbelastet
- direkt angesteuert oder als vorgesteuerte Variante (je nach Fördervolumen)
- bis 4000 bar
- bis 4700 l/min
- DN 2,5 bis DN 50
- Sicherheitsventil stellt sich nach Öffnung wieder auf den Einstelldruck ein
- erkennt im Dauerbetrieb schnell Kavitationsspitzen
- bis 4000 bar werksseitig stufenlos einstellbar
- wird verplombt und mit Prüfdatum versehener Plakette geliefert
- eigenständige Einstellung und Reparation möglich
- auch ATEX geeignet
Hochleistungs-Sicherheitsventile für Hochdruckanlagen mit Verdrängerpumpen
KAMAT Sicherheitsventile sind speziell für den Einsatz in Hochdrucksystemen mit Plungerpumpen entwickelt und auf Betriebsdrücke von bis zu 4.000 bar präzise eingestellt. Als Vollhub-Sicherheitsventile ausgelegt, schützen sie Pumpen, Rohrleitungen und Anlagenteile zuverlässig vor unzulässigen Druckspitzen – in klassischen Wasseranwendungen ebenso wie in anspruchsvollen Medien und ATEX-relevanten Bereichen.
Jedes Ventil wird im Werk geprüft, eingestellt und verplombt. So stellen wir sicher, dass der definierte Auslösedruck reproduzierbar eingehalten wird und Ihre Anlage den geforderten Sicherheitsstandards entspricht.
Mehr Sicherheit, Planbarkeit und Effizienz
Mit KAMAT Sicherheitsventilen erhalten Sie nicht nur ein Einzelprodukt, sondern eine auf Ihr Hochdrucksystem abgestimmte Sicherheitskomponente.
- Prozesssicherheit: definierter Ansprechdruck, geprüft und verplombt.
- Anlagenverfügbarkeit: Schutz vor Schäden durch Überdruck und Druckstöße.
- Flexibilität: verschiedene Bauformen, ATEX-Optionen und Werkstoffvarianten.
- Engineering-Unterstützung: Unterstützung bei Auslegung, Einbindung in Bypass- und Druckregelkonzepte sowie Kombination mit drehzahlgeregelten Antrieben und weiteren KAMAT Komponenten.
So tragen unsere Sicherheitsventile dazu bei, Hochdruckanlagen mit Plungerpumpen sicher, effizient und dauerhaft stabil zu betreiben.
| Druckbegrenzungsventil mechanisch/pneumatisch | technische Daten | 266.8 | KB | |
| Umlaufventile mechanisch/elektrisch | technische Daten | 193.3 | KB | |
| Wegeventil pneumatisch/elektrisch | technische Daten | 209.3 | KB | |
| Sicherheitsventile | technische Daten | 360.1 | KB | |
| Saugventilanhebung, pneumatisch | technische Daten | 274.3 | KB | |
| Druckentlastungsventil elektrisch | technische Daten | 234.1 | KB | |
| Fußventil und Fußtaster | technische Daten | 201.9 | KB |
Warum Sicherheitsventile in Hochdrucksystemen unverzichtbar sind
Im Unterschied zu Kreiselpumpen liefern Plungerpumpen einen nahezu konstanten Volumenstrom. Werden die Druckseite geschlossen oder stark verengt, steigt der Druck so lange an, bis das schwächste Bauteil versagt. Ein schnell ansprechendes, mechanisches Sicherheitsventil ist deshalb die zentrale Schutzkomponente jeder Hochdruckanlage.
Federbelastete Sicherheitsventile werden auf einen definierten Auslösedruck eingestellt und öffnen nur, wenn dieser Wert überschritten wird. Nach der Entlastung schließen sie wieder und geben das System für den normalen Betrieb frei.
Wichtige Grundsätze für den sicheren Einsatz:
- Das Sicherheitsventil muss so nah wie möglich am Pumpenaustritt sitzen, ohne dass Absperrorgane dazwischen sitzen.
- Es ist als reines Sicherheitselement ausgelegt und nicht für den Dauerbetrieb vorgesehen.
- Wenn das Sicherheitsventil häufig anspricht, ist das ein Warnsignal, das auf Fehlzustände im System hinweist (z. B. zu kleine oder verschmutzte Düsen, blockierte Leitungen oder Kavitation).
Elektronische Abschaltsysteme oder Berstscheiben können das Sicherheitskonzept ergänzen, ein mechanisches Sicherheitsventil aber nicht ersetzen, da sie entweder zu träge reagieren oder eine zu große Toleranz im Ansprechdruck aufweisen.
Die speziell für den Einsatz in Hochdrucksystemen mit Plungerpumpen entwickelten KAMAT Sicherheitsventile sind auf Betriebsdrücke von bis zu 4.000 bar präzise eingestellt. Als Vollhub-Sicherheitsventile schützen sie Pumpen, Rohrleitungen und Anlagenteile zuverlässig vor unzulässigen Druckspitzen – sowohl in klassischen Wasseranwendungen als auch in anspruchsvollen Medien und ATEX-relevanten Bereichen.
Jedes Ventil wird im Werk geprüft, eingestellt und verplombt. So stellen wir sicher, dass der definierte Auslösedruck reproduzierbar eingehalten wird und Ihre Anlage den geforderten Sicherheitsstandards entspricht.
Bauformen und Varianten
Unsere Sicherheitsventile sind in zwei Hauptausführungen erhältlich und lassen sich exakt auf Medium, Druckniveau und Einsatzbedingungen abstimmen.
- Standard-Hochdruckventile (federbelastet)
Federbelastete Vollhub-Sicherheitsventile mit drehbarem Bypass-Anschluss. Der Bypass ermöglicht die effiziente Ableitung des Mediums im Auslösefall und eine flexible Einbindung in das Rohrleitungslayout. - Vorgesteuerte Sicherheitsventile
Vorgesteuerte Vollhub-Sicherheitsventile, die über einen Blockflansch in das System eingebunden werden. Sie erlauben eine besonders präzise Steuerung des Durchflusses und eignen sich für Anwendungen mit hohen Drücken und dynamischen Betriebszuständen.
Beide Varianten sind:
- für industrielle Hochdruck-Anwendungen mit Verdrängerpumpen ausgelegt.
- in Ausführungen gemäß ATEX-Richtlinie verfügbar und
- auch aus speziellen Werkstoffen lieferbar, um aggressive, erosive oder temperaturkritische Fluide sicher handhaben zu können.
So lassen sich die Sicherheitsventile exakt an Ihre Anwendung anpassen – von der klassischen Wasser-Hochdruckreinigung bis hin zu Prozessmedien, Prüfständen oder Wasserhydraulik.
Ergänzende Druckbegrenzung und Bypasskonzept
In vielen Anlagen empfiehlt sich neben dem eigentlichen Sicherheitsventil ein Druckbegrenzungsventil als zweite Stufe der Druckbeherrschung. Es funktioniert wie eine „selbstverstellende Düse“:
- Bei steigendem Druck öffnet das Ventil proportional und leitet einen Teil des Volumenstroms über eine Bypassleitung zurück.
- So bleibt der Betriebsdruck stabil, auch wenn sich Düsenöffnungen, Verbraucher oder Prozessparameter ändern.
Die Bypassleitung ist dabei ein sicherheitskritisches Element.
- Sie muss den abzuleitenden Volumenstrom mit moderaten Strömungsgeschwindigkeiten aufnehmen können (Richtwert: max. ca. 5 m/s).
- Absperrorgane in dieser Leitung sollten auf das Nötigste beschränkt und so überwacht werden, dass die Pumpe bei geschlossener Bypassleitung nicht anlaufen kann.
Auf diese Weise bilden Sicherheitsventil, Druckbegrenzungsventil und Bypass ein abgestimmtes Sicherheits- und Regelkonzept.




