Das technische Nachschlagewerk zu Hochdruckanwendungen mit Plungerpumpen.
Das Hochdrucktechnik-Lexikon bietet einen systematischen Überblick über zentrale Begriffe, Verfahren und Anwendungen im Bereich der industriellen Hochdrucktechnik rund um Hochdruckpumpen. Behandelt werden unter anderem Förderprinzipien, Dichtungssysteme, Werkstoffe, modulare Baukonzepte sowie Normen wie API 674.
Für die praktische Auslegung stehen Ihnen unsere Engineering-Tools zur Verfügung:
| Begriff | Erklärung |
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| A-Kopf | Der A-Kopf ist ein lastwechselfreier Hochdruck-Pumpenkopf aus einem geschmiedeten Edelstahlblock, der von KAMAT entwickelt wurde. Aufgrund seiner spannungsfreien Konstruktion und minimalen Dichtstellen bietet er eine hohe Lebensdauer bei gleichzeitig reduzierten Wartungsintervallen. Er ermöglicht einen vollständigen Servicezugang von vorne, ohne dass der Pumpenkopf demontiert werden muss. Vorteile:
Siehe auch: Pumpenkopf, Baukastensystem, M-Kopf |
| Abstreifer | Der Abstreifer ist ein Schutz- und Führungsbauteil im Bereich der Kreuzkopf- bzw. Plungerstange. Er entfernt anhaftenden Schmutz, Staub und Partikel von der bewegten Stange, bevor diese in den Dichtungsraum und das Getriebe eindringen können. In KAMAT Hochdruckpumpen schützt der Abstreifer gezielt die Abdichtung der linearen Kreuzkopfbewegung, reduziert Verschleiß und trägt so zur höheren Lebensdauer von Dichtungssystem und Getriebe bei. Siehe auch: Packungssystem, Packung |
| Antriebsleistung | Die Antriebsleistung beschreibt die Energie, die ein Antrieb – etwa ein Elektromotor oder Verbrennungsmotor – auf ein technisches System überträgt. Sie ist eine zentrale Kenngröße bei der Auslegung und Dimensionierung von Maschinen, Pumpen oder hydraulischen Anlagen. |
| API 674 | Die API-Norm 674 ist ein international anerkannter Standard des American Petroleum Institute für hubkolbenbetriebene Verdrängerpumpen, die in der Öl-, Gas- und Prozesstechnik zum Einsatz kommen. Sie definiert technische Anforderungen an die Konstruktion, die Werkstoffe, die Auslegung, die Prüfung und die Dokumentation solcher Pumpen, insbesondere im Hinblick auf Zuverlässigkeit, Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit. Die Norm kommt insbesondere bei kritischen Anwendungen mit kontinuierlichem Dauerbetrieb und hohen Anforderungen an die Betriebssicherheit zum Einsatz. Die Norm legt unter anderem Toleranzen für pulsierende Förderströme, Grenzwerte für Vibrationen sowie Anforderungen an die Auslegung der Kurbelwelle, Lagerung und Dichtungen fest.
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| ATEX | Die Regeln für das Inverkehrbringen von Geräten und Produkten in explosionsgefährdeten Bereichen sind in der Richtlinie 2014/34/EU (ATEX) des Europäischen Parlaments festgelegt. ATEX = Atmosphäre Explosible – explosionsfähige Atmosphäre Mit dieser Richtlinie soll bezweckt werden, dass Geräte und Schutzsysteme nur noch in Verkehr gebracht werden dürfen, wenn sie – entsprechend dem in der Gemeinschaft gegebenen Stand der Technik – so hergestellt sind, dass sie bei ordnungsgemäßer Installation und Wartung sowie bestimmungsgemäßer Verwendung die Sicherheit von Menschen und gegebenenfalls von Haus- und Nutztieren sowie die Einhaltung von Sachwerten nicht gefährden. Die potentiell explosionsgefährdeten Bereiche werden in sogenannte Ex-Zonen unterteilt. |
| Baukastensystem | Ein Baukastensystem ist ein modularer Konstruktionsansatz zur standardisierten Fertigung technischer Komponenten. Dabei sind die einzelnen Module vielfältig kombinierbar. In der Hochdruckpumpentechnik ermöglicht dieses Prinzip eine flexible Anpassung der Plungerpumpen an unterschiedliche Leistungs- und Einsatzanforderungen bei gleichzeitiger Reduzierung der Variantenvielfalt. Durch die Verwendung normierter Bauteile werden der Entwicklungsaufwand, die Lagerhaltung und die Wartung vereinfacht. Die Wiederverwendung bewährter Komponenten führt zu einer hohen Systemzuverlässigkeit, zu verkürzten Lieferzeiten und zu einer wirtschaftlichen Produktion. Gleichzeitig erlaubt das modulare System eine präzise Auslegung anwendungsspezifischer Konfigurationen, beispielsweise in Bezug auf Druck, Volumenstrom oder Werkstoffe. Siehe auch: Pumpenköpfe, A-Kopf, M-Kopf |
| Beschleunigungsverlust | Der Druckverlust als Ergebnis einer diskontinuierlichen Bewegung der Wassersäule in der Saugleitung. Beschleunigungsverluste sind bei jeder Auslegung der Saugleitung der Pumpe zu berücksichtigen. Beschleunigungsverluste können zu Dampfdruck in der Saugleitung und damit zu Kavitation in der Pumpe führen. Bei der Dimensionierung der Saugleitung sind Beschleunigungsverluste zu beachten. |
| Betriebsdruck | Der Betriebsdruck ist der Druck, bei dem eine Hochdruckpumpe bzw. Anlage im regulären Dauerbetrieb betrieben wird. Er liegt unterhalb des maximal zulässigen Drucks und wird unter Berücksichtigung von Sicherheit, Werkstoffauswahl und Anwendung definiert. Für die Auslegung von KAMAT-Systemen bildet der zulässige Betriebsdruck eine zentrale Kenngröße. |
| Dämpfer | Ein Dämpfer ist ein Bauteil, das Druck- und Strömungspulsationen in Saug- und/oder Druckleitungen von Plungerpumpen reduziert. Durch gezielte Volumen- und Druckentkopplung sorgt er für einen gleichmäßigeren Förderstrom, reduziert Schwingungen, schützt Komponenten und verbessert die Betriebsruhe der Anlage. Je nach Position und Ausführung kommen beispielsweise Saugstromstabilisatoren, Blasenspeicher, Resonatoren oder Pulsationsdämpfer auf der Druckseite zum Einsatz. Siehe auch: Pulsationsdämpfer, Saugstromstabilisator |
| Double-Acting Pumpe | Eine Double-Acting Pumpe führt die Förderarbeit sowohl in der Vorwärts- als auch in der Rückwärtsbewegung des Plungers aus. Dies ermöglicht höhere Volumenströme bei kompakter Bauweise, erfordert jedoch eine aufwändigere Konstruktion. Siehe auch: Single-Acting Pumpe, Plungerpumpe |
| Drehzahl/ Nenndrehzahl | Die Drehzahl gibt an, wie viele Umdrehungen die Kurbelwelle pro Minute ausführt. Sie beeinflusst direkt den Volumenstrom, die Pulsation, die Belastung von Bauteilen sowie die NPSH-Anforderungen. Die Nenndrehzahl ist der für den Dauerbetrieb freigegebene Drehzahlwert laut Pumpenauslegung und darf nicht überschritten werden. Siehe auch: NSPH |
| Druck | Druck ist die auf eine Fläche wirkende Kraft (Einheiten: bar, MPa, Pa). In Hochdruck-Plungerpumpensystemen unterscheiden wir Überdruck (relativ) und Absolutdruck – letzterer ist maßgeblich für Saugseitenthemen wie NPSH. Der Betriebsdruck ist das für den Dauerbetrieb ausgelegte Druckniveau der Anlage; alle Komponenten müssen dafür dauerhaft geeignet sein. Der maximal zulässige Betriebsdruck bildet die obere Auslegungsgrenze und darf nur kurzfristig erreicht werden; Sicherheitsventil (unabhängige Schutzstufe) und Druckbegrenzungsventil sind darauf abzustimmen. Gemeinsam mit dem Volumenstrom bestimmt der Druck die hydraulische Leistung und damit die Dimensionierung des Antriebs. Für kavitationsfreien Betrieb auf der Saugseite gilt: NPSH-a > NPSH-r mit ausreichender Reserve. Gute Saugbedingungen (kurze, groß dimensionierte, entlüftete Leitung; ggf. Saugstromstabilisator) stabilisieren das Förderverhalten und reduzieren Pulsation. Siehe auch: Betriebsdruck, Maximaldruck, Volumenstrom, NPSH, Saugstromstabilisator, Hydraulische Leistung, Sicherheitsventil, Druckbegrenzungsventil |
| Druckbegrenzungsventil | Ein Druckbegrenzungsventil (Relief Valve) begrenzt oder regelt den Systemdruck im normalen Betrieb. Es öffnet bei Erreichen des eingestellten Drucks und leitet einen Teil des Volumenstroms um, um den Druck in der Leitung konstant zu halten oder eine Plungerumpe zu entlasten. Das Druckbegrenzungsventil dient im Gegensatz zum Sicherheitsventil in erster Linie der betrieblichen Druckbegrenzung und Entlastung der Pumpe und ist als einstellbares Regel- bzw. Steuerorgan in den laufenden Betrieb eingebunden. Wird es fälschlich als einzige Sicherheitseinrichtung betrachtet, können unzulässige Betriebszustände entstehen – deshalb ist die funktionale Trennung und das Zusammenspiel mit einem korrekt ausgelegten Sicherheitsventil zwingend erforderlich. Siehe auch: Plungerpumpe, Sicherheitsventil, Volumenstrom Mehr Infos zu Druckbegrenzungsventile
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| Druckprüfpumpe | Druckprüfpumpen sind Hochdrucksysteme, mit denen sich bei der hydrostatischen Druckprüfung definierte Prüfdrücke erzeugen und halten lassen. Als Prüfmedium wird eine inkompressible Flüssigkeit, typischerweise Wasser, verwendet. Für hohe Drücke und zyklische Prüfprofile werden bevorzugt Plungerpumpen eingesetzt, da sie präzise Druckrampen, wiederholgenaue Haltezeiten und einen robusten Dauerbetrieb ermöglichen. Technische Merkmale:
Siehe auch: Sicherheitsventil, Druckbegrenzungsventil, Dämpfer, Volumenstrom |
| Druckpulsation | Die Druckpulsation einer Plungerpumpe entsteht aus dem hubweisen Fördervorgang. Frequenz steigt mit der Drehzahl; die Amplitude nimmt mit der Verdrängung pro Hub zu und nimmt mit höherer Zylinderzahl ab (z. B. Quintuplex gegenüber Triplex). Ventildynamik, Gas-/Kompressibilitätsanteile und die Leitungscompliance (z. B. Schlauchstrecken) beeinflussen die Pulsationshöhe zusätzlich. Systemseitig erhöhen Drosselstellen, lange/enge Leitungen und Düsen häufig die am Verbraucher gemessene Amplitude; Gegenmaßnahmen sind Pulsationsdämpfer sowie eine strömungsgünstige Auslegung (moderates Drehzahlfenster, passende Zylinderzahl). Hinweis: Wasserhammer ist ein transientes Ereignis (Schalt-/Abschaltspitze) und nicht identisch mit der periodischen Druckpulsation – beides getrennt betrachten. Siehe auch: Pulsationsdämpfer, Drehzahl/Nenndrehzahl, Triplex Plungerpumpe, Quintuplex Plungerpumpe, Plungerdurchmesser , Wasserhammer |
| Druckpulsationsdämpfer | Ein Druckpulsationsdämpfer reduziert die periodischen Druckschwankungen einer Plungerpumpe auf der Druckseite und schützt so Rohrleitungen, Armaturen, Messgeräte und Werkzeuge. Er wirkt als elastisches bzw. volumenpufferndes Element im Leitungssystem und senkt die am Verbraucher ankommende Restpulsation. Auslegung
Nutzen Ruhiger Anlagenlauf, bessere Messstabilität, geringere Bauteilbelastung und ein gleichmäßigeres Prozessverhalten (z. B. konstanteres Strahlbild, stabilere Prüfdrücke). Siehe auch: Druckpulsation, Drehzahl/Nenndrehzahl , Triplex Plungerpumpe , Quintuplex Plungerpumpe, Plungerdurchmesser, Wasserhammer |
| Feststoffgehalt | Der Feststoffgehalt beschreibt die Menge und Größe von Partikeln im Fördermedium. Zu hohe Partikelanteile oder über den zulässigen Grenzwerten liegende Partikelgrößen führen zu erhöhtem Verschleiß an Plunger, Ventilen, Dichtungen und Ventilsitzen. Für einen sicheren Betrieb sind geeignete Filtration und die Einhaltung der in den Pumpendaten angegebenen Grenzwerte erforderlich. |
| Frequenzumrichter (VFD) | Ein Frequenzumrichter steuert die Drehzahl des Antriebsmotors und ermöglicht damit die Anpassung von Volumenstrom und Druck an den Prozessbedarf. Vorteile sind reduzierter Anlaufstrom, verbesserte Energieeffizienz, geringere mechanische Belastung und eine flexible Betriebsführung. In Hochdrucksystemen unterstützt der Frequenzumrichter einen verschleißarmen und prozessstabilen Betrieb. |
| Gesamtwirkungsgrad / Pumpenwirkungsgrad | Der Gesamtwirkungsgrad einer Plungerpumpe ist das Verhältnis aus hydraulischer Abgabeleistung zur aufgenommenen Wellenleistung. Er ergibt sich als Produkt aus Kurzfaktoren:
Hinweis: Gute Saugseite (NPSH-Reserve), passende Drehzahl, saubere Filtration und intakte Ventildynamik erhöhen den Gesamtwirkungsgrad; Monitoring von Druck und Volumenstrom erlaubt die Trendbewertung im Betrieb. Siehe auch: Volumetrischer Wirkungsgrad, Mechanischer Wirkungsgrad, Hydraulische Leistung, NPSH, |
| Getriebe | Der Teil der Pumpe, der die zugeführte Drehbewegung – auch meist mit einer Untersetzung verringert – in eine lineare Bewegung umwandelt, die vom Pumpenkopf verwendet wird, um mit der linearen Plunger-Bewegung Flüssigkeit zu fördern.
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| Grundrahmen | Der Grundrahmen ist das tragende Basiselement eines Pumpenaggregats. Er nimmt Antriebseinheit, Pumpe, Kupplung, Schaltschrank und weitere Komponenten des Leistungs- und Antriebsstrangs sicher auf und sorgt für Stabilität, Ausrichtung und vibrationsarmen Betrieb. Bei KAMAT werden die Grundrahmen in der eigenen Schlosserei (Werk I) geschweißt. Das ermöglicht eine hochwertige, anwendungsgerechte Ausführung und die flexible Anpassung an kundenspezifische Anforderungen.
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| Hochdruck-Hydraulikpumpe | Eine Hochdruck-Hydraulikpumpe ist eine Verdrängerpumpe zur Erzeugung und Aufrechterhaltung hoher Drücke in Hydrauliksystemen. Sie wandelt mechanische Antriebsleistung in hydraulische Leistung um und versorgt Verbraucher wie Zylinder, Hydromotoren, Spann- und Presssysteme mit definiertem Druck und Volumenstrom. Im Bereich sehr hoher Drücke und anspruchsvoller Medien werden hierfür häufig Plungerpumpen eingesetzt. KAMAT-Hochdruck-Plungerpumpen eignen sich – je nach Ausführung – sowohl für Wasserhydraulik als auch für ölbasierte und spezielle Fluide und werden in hydraulischen Systemen u. a. in Bergbau, Stahlindustrie, Pressen- und Prüfständen sowie sicherheitskritischen Anwendungen verwendet. Die Kombination aus modular aufgebauten Pumpen, passenden Ventilen, Dämpfern, Speichern und Sicherheitsarmaturen ermöglicht den Aufbau kompletter Hochdruck-Hydraulikaggregate auf KAMAT-Basis. Siehe auch: Plungerpumpe, Verdrängerpumpe, Druck |
| Hochdruckaggregat (HPU) | Ein Hochdruckaggregat ist ein modulares System zur Erzeugung und Bereitstellung von Flüssigkeiten – meist Wasser oder Öl – unter extrem hohem Druck, typischerweise im Bereich von mehreren hundert bis über 4.000 bar. Solche Einheiten werden in industriellen Anwendungen wie Hydrostatikprüfungen, Rohrreinigung oder Druckkalibrierung eingesetzt, insbesondere in den Branchen Öl & Gas, Bau, Chemie und Schwerindustrie. KAMAT-Hochdruckaggregate zeichnen sich durch eine robuste Bauweise, eine einfache Wartung ohne Sonderwerkzeuge, ein kompaktes Design, einen geräusch- und vibrationsarmen Betrieb sowie höchste Materialqualität aus – vollständig Made in Germany. Die Anlagen sind in mobilen oder stationären Ausführungen erhältlich und lassen sich dank des modularen Baukastensystems flexibel an kundenspezifische Anforderungen anpassen. |
| Hochdruckpumpe | Eine Hochdruckpumpe ist eine Verdrängerpumpe, meist als Kolben- oder Plungerpumpe ausgeführt, die Flüssigkeiten mit sehr hohem Druck fördert. Sie wird über einen rotierenden Antrieb (z. B. Motor) betrieben, der eine lineare Bewegung der Pumpenelemente erzeugt. Typische Einsatzbereiche sind industrielle Anwendungen, bei denen Präzision, Effizienz und Zuverlässigkeit gefragt sind. Siehe auch: Plungerpumpe, Verdrängerpumpe, Kolbenpumpe, Hydraulikpumpe Weitere Infos zu Hochdruckpumpen
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| Hochdruckventile | Hochdruckventile sind Armaturen, die in Verdrängerpumpen-Systemen Druck regeln/begrenzen und Medienströme schalten. Sie müssen bei hohen Betriebsdrücken schnell, dicht und reproduzierbar arbeiten – andernfalls steigen Druckverluste, Pulsation und Verschleiß. Funktionen & Typen
Auslegung & Einbau
Richtig ausgewählte und angeordnete Hochdruckventile erhöhen Betriebssicherheit, Regelgüte und Lebensdauer der Anlage. Siehe auch: Sicherheitsventil, Druckbegrenzungsventil, Umlaufventil, Betriebsdruck |
| Hub | Der Hub beschreibt die lineare Bewegung des Plungers von einem Umkehrpunkt zum anderen. Die Hublänge bestimmt zusammen mit dem Plungerdurchmesser das pro Zyklus geförderte Volumen. Siehe auch: Hublänge, Plungerpumpe, Rod Reversal |
| Hublänge | Die Hublänge ist die Wegstrecke, die Kolben oder Plunger während einer vollständigen Hin- und Herbewegung zurücklegen. Sie wird in der Regel in Millimetern angegeben und entspricht konstruktiv dem doppelten Abstand des Hubzapfens von der Kurbelwellenmitte (dem Kurbelradius). Die Hublänge beeinflusst das Fördervolumen pro Hub und ist damit eine zentrale Kenngröße bei der Auslegung von Hochdruckpumpen. |
| Hydraulische Leistung | Die hydraulische Leistung ist die vom Pumpensystem an das Fördermedium übertragene Nutzleistung. Sie ergibt sich aus dem Produkt von Druck und Volumenstrom und wird typischerweise in kW angegeben. Sie dient als Grundlage für die Auslegung der Antriebsleistung und zur Bewertung des Gesamtwirkungsgrads. |
| Hydrodemolition | Bei der Hydrodemolition wird Beton mittels Wasserhochdruck selektiv abgetragen. Dieser Prozess ist rissarm, führt zu keiner thermischen Schädigung und schont die Bewehrung. Die Auslegung erfolgt über Druck, Volumenstrom und Düsengeometrie sowie ein geeignetes Pulsationsmanagement (Dämpfer/Resonator), um einen gleichmäßigen Abtrag zu gewährleisten. Die Sicherheitskette besteht aus einem Druckbegrenzungsventil, einem Sicherheitsventil sowie zugelassenen Schläuchen und Armaturen. KAMAT-Plungerpumpen und mobile Pumpenaggregate (z. B. KAMJET) decken die typischen Druck-/Mengenfenster für die Hydrodemolition ab. Sie ermöglichen präzise Druckrampen sowie Stand-by per Umlaufventil oder pneumatischer Saugventilanhebung. Der modulare Aufbau (Ventile, Dämpfer, Filter) unterstützt sowohl manuelle als auch robotische Betonabtragslösungen. Siehe auch: Plungerpumpe, Pulsationsdämpfer, Druckregelung (VFD/Umlauf/SVH), Sicherheitsventil, Düsentypen. Weiter Infos zu Beton abtragen
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| Hydrostatische Druckprüfung | Die hydrostatische Druckprüfung (engl. Hydrostatic Testing) ist ein Verfahren zur Überprüfung der Dichtheit und Druckfestigkeit von drucktragenden Komponenten wie Rohrleitungen, Behältern, Wärmetauschern, Armaturen oder Schläuchen. Das Prüfobjekt wird vollständig mit einer im Idealfall inkompressiblen Flüssigkeit (meist Wasser) gefüllt und auf einen Prüfdruck oberhalb des vorgesehenen Betriebsdrucks beaufschlagt. Der Druck wird für eine definierte Zeit gehalten, während das System auf Leckagen, bleibende Verformungen oder andere Unregelmäßigkeiten überwacht wird. Durch die Verwendung von Wasser ist das Gefährdungspotenzial im Versagensfall deutlich geringer als bei Gasprüfungen. Typische Begriffe in diesem Kontext sind „hydrostatische Druckprüfung“, „Hydrotest“, „Wasserdruckprüfung“ oder allgemein „Druckprüfung“. Für hydrostatische Druckprüfungen werden KAMAT-Hochdruckpumpen und -Aggregate eingesetzt, um Prüfdrucke bis in den sehr hohen Bar-Bereich präzise und reproduzierbar aufzubauen. In Kombination mit abgestimmter Ventil-, Mess- und Regeltechnik lassen sich manuelle bis vollautomatisierte Prüfstände und mobile Druckprüfsysteme realisieren.
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| Hydrostatische Gleitlager | Ein hydrostatisches Gleitlager ist ein Gleitlager, bei dem der Schmierfilm zwischen Lagergehäuse und Welle durch eine externe Druckzufuhr aufrechterhalten wird. Der Schmierstoff (zum Beispiel Öl oder Hydraulikwasser) wird aktiv von einer Hochdruckpumpe in definierte Spaltenräume eingespeist und erzeugt so eine vollständige Filmtrennung – unabhängig von der Relativbewegung der Lagerflächen. Dadurch wird praktisch kein direkter Festkörperkontakt hergestellt, was sehr hohe Tragzahlen, eine hohe Steifigkeit und eine geringe Reibung ermöglicht. Siehe dazu auch: Hochdruckpumpe, Hochdruck-Hydraulikpumpe
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| Kapazität | Der Gesamtvolumendurchsatz pro Zeiteinheit bei Saugbedingungen. Sie umfasst sowohl Flüssigkeiten als auch alle gelösten oder eingeschlossenen Gase (Kolbenpumpen vertragen kein Gas). Für alle praktischen Zwecke kann dies der Volumenstrom in der Saugleitung ohne Berücksichtigung der Dichteveränderung der Flüssigkeit durch Kompression unter Druck sein. Die Maßeinheit der KAMAT-Pumpenleistung ist Liter pro Minute, aber auch andere z.B. m³/h werden verwendet. |
| Kavitation | Kavitation ist die Bildung und der schlagartige Kollaps von dampfgefüllten Blasen, wenn der lokale Absolutdruck in der Flüssigkeit unter den Dampfdruck fällt – typischerweise an Engstellen, bei hohen Strömungsgeschwindigkeiten oder infolge periodischer Beschleunigungen der Saugsäule bei Plungerpumpen. Der Kollaps erzeugt Mikrostoßwellen, die Oberflächen erosiv schädigen, Geräusche/Vibrationen erhöhen und die Förderstabilität beeinträchtigen. Praxis: Risiko sinkt mit ausreichender NPSH-Reserve, kurzer, weit dimensionierter, entlüfteter Saugseite, moderater Drehzahl und – falls nötig – Saugstromstabilisator; Mediumstemperatur begrenzen, unnötige Drosseln vermeiden. Siehe auch: NPSH , Saugstromstabilisator, Drehzahl/Nenndrehzahl |
| Kolbenpumpe | Eine Kolbenpumpe ist eine Verdrängerpumpe, bei der die Dichtung auf dem bewegten Kolben sitzt und in einem stationären Zylinder hin- und herläuft. Die Verdrängung entsteht durch die nahezu vollständige Volumenverkleinerung des Zylinderraums; der Förderstrom wird über Saug- und Druckventile geführt. Typische Merkmale sind gute Saugfähigkeit, jedoch höhere gleitende Dichtreibungen und eine andere Wartungslogik als bei Tauchkolben-/Plungerpumpen (dort ist die Dichtung stationär im Kopf, der Plunger taucht durch). Siehe auch: Plungerpumpe, Packungssystem |
| Kompensator | Ein Bauteil zu Schwingungsisolierung zwischen einer Pumpe, einem Pumpenaggregat und der Peripherie. In Rohrleitungen meist ein geflanschtes Teil mit einer Strömungsstrecke aus flexiblem Material wie z.B. Gummi. Kann auch einfach eine Schlauchleitung sein. |
| Korrosion | Korrosion beschreibt den chemischen oder elektrochemischen Abbau metallischer Bauteile. Bei Plungerpumpen ist sie ein wesentlicher Einflussfaktor für Lebensdauer, Betriebssicherheit und Wartungsintervalle. Typische Korrosionsformen im Pumpenbetrieb:
Korrosionsschutzmaßnahmen:
Eine korrekte Medien- und Materialauswahl ist entscheidend, um Korrosionsschäden und ungeplante Stillstände zu vermeiden. Siehe auch: Pumpenkopf, Viskosität, Hochdruckventil, Pumpenauslegung |
| Kreuzkopf | Der Kreuzkopf ist das Führungselement zwischen Pleuel und Plungerstange. Er setzt die Drehbewegung der Kurbelwelle in eine exakt lineare Hin- und Herbewegung um und nimmt Querkräfte auf, bevor sie auf die Dichtungssysteme wirken. Eine präzise Kreuzkopfführung reduziert Verschleiß an Plunger, Packung und Lagerstellen und erhöht die Lebensdauer der Pumpe. |
| Laterne | Bei KAMAT so genannt, aber auch als Pumpenkopf-Träger zu bezeichnen. Sie ist die mechanische Verbindung zwischen Pumpenkopf und Antriebsseite (Getriebe). Sie entkoppelt Getriebe und Pumpenkopf hinsichtlich Flüssigkeitsaustausch oder Temperatur voneinander. Bei KAMAT Pumpen ist es möglich, Hochdruckdichtungspackungen, Wellendichtringe und Abstreifer durch die Laterne zu wechseln, ohne den Pumpenkopf zu demontieren.
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| M-Kopf | Definition: Einsatzbereich:
Vorteile:
Siehe auch: Pumpenkopf, Baukastensystem, A-Kopf |
| Maximaldruck | Der Maximaldruck ist der höchstzulässige Druck, den eine Pumpe oder Anlage kurzzeitig erreichen darf, ohne ihre zulässigen Spannungen und Sicherheitsgrenzen zu überschreiten. Er dient als Auslegungsbasis für Komponenten wie Hochdruckkopf, Ventile, Schläuche und Armaturen. Der Betriebsdruck muss stets unterhalb des Maximaldrucks liegen. |
| Mechanischer Wirkungsgrad | Der mechanische Wirkungsgrad bezeichnet das Verhältnis zwischen zugeführter Antriebsleistung und mechanisch übertragener Leistung an das Fördermedium. Verluste entstehen durch Reibung in Lagern, Getrieben und Dichtungen. Ein hoher Wirkungsgrad steht für energieeffizienten Betrieb. Siehe auch: Volumetrischer Wirkungsgrad, Getriebe, Antriebsleistung |
| Mehrpumpenbetrieb (Parallel-/Reihenschaltung) | Mehrpumpensysteme erweitern flexibel die Druck- und Durchflussbereiche: Parallelbetrieb ermöglicht einen höheren Volumenstrom oder Redundanz, der Serienbetrieb einen höheren Enddruck. Für eine optimale Leistung sind eine geeignete Druckregelstrategie, ein effektives Pulsationsmanagement (Dämpfer, Leitungsführung), eine angemessene Auslegung der Saugseite (gemeinsame/getrennte Zuläufe) sowie eine synchrone Steuerung von Start/Stopp/Drehzahl entscheidend, um Lastsprünge und Resonanzen zu vermeiden. Siehe auch die Themen Druckregelung, Pulsationsdämpfer sowie Antriebs- und Automatisierungstechnik. |
| Mehrverbraucherventil | Ein Mehrverbrauchersystem versorgt mehrere Verbraucher (z. B. Strahlwerkzeuge, Prozesseinheiten) aus einer zentralen Hochdruckpumpe oder Pumpenstation. Über Mehrverbraucherventile oder -module können Volumenströme, Drücke und Schaltzustände für einzelne Abnahmestellen individuell geregelt und abgesichert werden. So lassen sich Hochdruckanlagen effizient und flexibel betreiben. |
| NPIP-Test | Der NPIP-Test (Net Positive Inlet Pressure Test) prüft, ob am Pumpeneintritt einer Plungerpumpe unter realen Betriebsbedingungen genügend positive Zulaufdruckreserve vorhanden ist. NPIP ist der Absolutdruck am Einlass minus Dampfdruck des Mediums; er wird bei Verdrängerpumpen als saugseitige Kenngröße anstelle der klassischen NPSH-Angabe verwendet, weil er dynamische Effekte (v. a. Beschleunigungsdruck der periodisch bewegten Saugsäule) direkt abbildet. Ziel des Tests: Nachweis, dass der verfügbare NPIP in allen Taktphasen ≥ Mindest-NPIP des Aggregats liegt (Herstellerangabe), auch bei ungünstigen Kombinationen aus Drehzahl, Temperatur, Viskosität und Leitungsgeometrie. Typisches Vorgehen (Kurzprofil):
Maßnahmen bei Unterschreitung: Saugleitung verkürzen/aufweiten, Baugruppen mit geringerer Δp einsetzen (Filter/Armaturen), Saugstromstabilisator vorsehen, Drehzahlfenster anpassen, Temperatur senken. Siehe auch: NPSH Saugstromstabilisator |
| NPSH | NPSH (Net Positive Suction Head) beschreibt die verfügbare Druckhöhe am Saugstutzen der Pumpe im Verhältnis zum Dampfdruck des Mediums. Für einen kavitationsfreien Betrieb muss der verfügbare NPSH-Wert (NPSHa) über dem von der Pumpe geforderten NPSH-Wert (NPSHr) liegen.
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| Offshore-Design | Als Offshore-Design wird die konstruktive Auslegung von Maschinen, Anlagen und Komponenten für den Einsatz in maritimen Umgebungen wie Offshore-Plattformen, FPSOs oder Küstenanlagen bezeichnet. Die besonderen Bedingungen auf See – hohe Luftfeuchtigkeit, salzhaltige Atmosphäre, starke Temperaturwechsel, Vibrationen und eingeschränkte Wartungszugänge – stellen erhöhte Anforderungen an die Materialauswahl, den Korrosionsschutz, die Dichtungstechnik und die Betriebssicherheit. Für Hochdruckpumpen bedeutet Offshore-Design unter anderem:
Ein nach Offshore-Anforderungen ausgelegtes Pumpensystem muss daher nicht nur hohe Leistungsdaten erreichen, sondern zugleich robust gegenüber extremen Umweltbedingungen sein. Siehe auch: ATEX, Pumpenkopf, Pumpenauslegung |
| Packung/Hochdruckdichtung | Die Packung ist das zentrale Dichtungselement im Hochdruckkopf von Plungerpumpen. Sie dichtet die bewegte Plungerstange gegenüber dem Hochdruckraum ab und verhindert Mediumaustritt. Aufbau und Werkstoffe werden an Druck, Temperatur, Medium und Betriebsweise angepasst. Der Zustand der Packung beeinflusst Effizienz, Dichtheit und Betriebssicherheit der Pumpe maßgeblich. |
| Packungssystem / Dichtungssystem | Das Packungssystem ist das Gesamtsystem der Dichtelemente im Hochdruckkopf, das die bewegte Plungerstange (Plunger) gegenüber dem Hochdruckraum abdichtet. Es besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Packungsringen und gegebenenfalls Stütz- und Führungsringen. Auslegung, Werkstoffwahl, Schmierung, Spül- oder Sperrsysteme und korrekte Montage bestimmen Standzeit, Leckageverhalten und Betriebssicherheit. Siehe auch: Plunger, Stopfbuchse, Abstreifer |
| Plunger | Der Plunger (Plungerstange) ist das druckbelastete, hin- und hergehende Verdrängerelement in einer Plungerpumpe. Im Unterschied zum klassischen Kolben dichtet der Plunger nicht über einen mitbewegten Ring im Zylinder ab, sondern läuft durch ein feststehendes Packungssystem im Hochdruckkopf. Dadurch können hohe Drücke, kompakte Baugrößen und gut zugängliche Dichtungssysteme realisiert werden. Der Plunger wird aus hochfesten, korrosions- und verschleißbeständigen Werkstoffen gefertigt und mit hoher Form- und Oberflächengenauigkeit geschliffen. Geometrie, Werkstoff und Oberflächenqualität des Plungers haben direkten Einfluss auf Dichtheit, Standzeit der Packung und Betriebssicherheit der Pumpe. Siehe auch: Plungerpumpe, Plungerdurchmesser, Packung |
| Plungerdurchmesser | Der Plungerdurchmesser ist der Außendurchmesser des Plungers im Hochdruckteil der Pumpe. Er beeinflusst direkt die Kombination aus Druckniveau und Fördermenge: kleinere Durchmesser ermöglichen höhere Drücke, größere Durchmesser höhere Volumenströme. Die Auswahl erfolgt in Abhängigkeit von gewünschtem Betriebsdruck, Medium und Applikation. |
| Plungerpumpe | Die Plungerpumpe ist eine oszillierende Verdrängerpumpe, die Flüssigkeiten mit sehr hohem Druck fördert. Sie arbeitet mit einem hin- und hergehenden Plunger (Kolben), der das Fördermedium durch ein Ventilsystem bewegt. Plungerpumpen zeichnen sich durch hohe Effizienz, Langlebigkeit und präzise Druckregelung aus – selbst unter extremen Einsatzbedingungen. Siehe auch: Hochdruckpumpen, Plunger, Verdrängerpumpen, Triplex Plungerpumpe, Quintuplex Plungerpumpe Weitere Informationen über Plungerpumpen
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| Plungerpumpe (Erklär-Video) | Plungerpumpen, von Laien oft nur Kolbenpumpe genannt, gehören zur Gruppe der oszillierenden Verdrängerpumpen – einer der ältesten Pumpenbauarten. Die Verdränger in Plungerpumpen werden durch Kurbelwellen bewegt/gedrückt, die in der Pumpe integriert sind, und die Pumpe hat einen oder mehrere Zylinder. Der Verdränger dieser Pumpe wird „Plunger“ genannt. Im Gegensatz zu Kolbenpumpen „taucht“ der Plunger durch eine feste Dichtung in einen abgeschlossenen Arbeitsraum und verdrängt dabei das Fördermedium. Seit 1974 ist die Firma KAMAT ein erfahrener Hersteller von Plungerpumpen in Witten, Deutschland. In diesem Video erklärt KAMAT CEO Dipl.–Ing. Jan G. Sprakel erklärt die Technik und einige Vorteile von Plungerpumpen. |
| Produktname der KAMAT-Hochdruckpumpen | Produktnamen geben Baukastensystem wieder – Namensgebung an einem Beispiel erklärt Deshalb ist die Namensgebung all unserer Produkte eine direkte schriftliche Wiedergabe genau dieses Baukastensystems. Jedes verwendete Modul ist in der Bezeichnung des Produktes wiedergegeben. Am einfachsten ist dieses System anhand einer unserer KAMAT Plunger Pumpen zu erklären. Plungerpumpe K55020-5G A1
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| Pulsation | Pulsationen sind Druck- und Förderstromschwankungen, die typisch für Verdrängerpumpen sind. Sie entstehen durch die intermittierende Arbeitsweise der Kolben oder Plunger. Die Auswirkungen lassen sich durch Pulsationsdämpfer oder mehrköpfige Pumpenanordnungen minimieren. Siehe auch: Pulsationsdämpfer, Plungerpumpe, |
| Pulsationsdämpfer | Pulsationsdämpfer sind Bauteile, die Druckschwankungen in Hochdrucksystemen reduzieren und für eine gleichmäßige Flüssigkeitsförderung sorgen. Sie schützen Pumpen, Rohrleitungen und Ventile vor mechanischen Belastungen und tragen so zur Verlängerung der Lebensdauer von Komponenten bei. In industriellen Anwendungen wie der Hochdruckreinigung, dem Wasserstrahlschneiden oder der Druckprüfung sind Pulsationsdämpfer ein unverzichtbares Element, um die Effizienz, Stabilität und Zuverlässigkeit der Anlagen zu erhöhen. Siehe auch: Pulsation, Plungerpumpe Mehr Infos zu Pulsationsdämpfern
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| Pumpenauslegung (Pump Design) | Pumpenauslegung bezeichnet den technischen Prozess der Auswahl und Dimensionierung einer Pumpe auf Basis der spezifischen Anforderungen einer Anwendung. Dazu gehören insbesondere der benötigte Betriebsdruck, die Fördermenge, die Eigenschaften des Fördermediums (Viskosität, Temperatur, Reinheit), das Betriebsprofil (Dauerbetrieb, intermittierender Betrieb) sowie die Saugbedingungen (NPSH). Neben den Betriebsdaten fließen konstruktive Merkmale wie Werkstoffwahl, Dichtungssysteme, Ventilgeometrien, Zylinderzahl, Antriebstechnik und Servicefreundlichkeit in die Auslegung ein. Ziel der Pumpenauslegung ist es, eine Pumpe zu definieren, die langfristig zuverlässig, energieeffizient, verschleißarm und wirtschaftlich arbeitet. Siehe auch: Plungerpumpe, Betriebsdruck, NPSH Weitere Infos zur Pumpenauslegung
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| Pumpenkopf | Der Pumpenkopf ist das zentrale Bauteil einer Plungerpumpe. In ihm wird das Fördermedium unter hohem Druck gesetzt. Er stellt die Verbindung zwischen dem mechanischen Antrieb (Kurbeltrieb) und dem Fluidkreislauf her und beherbergt die wichtigsten flüssigkeitführenden Komponenten, darunter Einlass- und Auslassventile, Dichtungen sowie Plungerführungen. |
| Pumpenventil | Ein Pumpenventil ist ein selbsttätig arbeitendes Rückschlagventil in Verdrängerpumpen, das den Förderstrom in eine definierte Richtung lenkt. In Plungerpumpen wird zwischen Saugventil und Druckventil unterschieden. Beide arbeiten druckdifferenzgesteuert: Überschreitet der Mediumsdruck den Ventilöffnungsdruck, öffnet das Ventil; fällt der Druck oder wirkt eine Rückströmung, schließt es und verhindert Rückfluss. Typische Ausführungen sind Platten-, Kugel- oder Kegelventile, bestehend aus Ventilsitz, Ventilkörper (z. B. Teller oder Platte), Feder und Käfig/Führung. Entscheidend für die Performance sind geringe Druckverluste, schnelles Ansprechverhalten, gute Strömungsführung sowie verschleiß- und korrosionsbeständige Werkstoffe, abgestimmt auf Druckbereich, Medium und Betriebstemperatur. |
| Quintuplex Plungerpumpe | Eine Quintuplex-Plungerpumpe verfügt über fünf Plunger und zeichnet sich durch besonders geringe Druckpulsationen sowie einen ruhigen Lauf aus. Sie kommt in Anwendungen zum Einsatz, bei denen eine konstante Förderleistung bei hohem Volumenstrom oder bei sensiblen Prozessen erforderlich ist. Im Vergleich zu Triplex - Varianten ermöglicht die Bauform einen stabileren Druckverlauf. |
| Resonator | Ein Resonator ist ein druckseitig integriertes Bauteil, das Druckpulsationen dämpft. Diese entstehen durch das periodische Förderverhalten von Kolben- oder Plungerpumpen. Er arbeitet ohne bewegliche Teile auf Basis der Reflexion von Druckwellen an gezielten Impedanzstellen. Dadurch wird die Druckamplitude im System deutlich reduziert, und das ohne Gasfüllung oder Membran. Typische Bauformen sind zylindrische Einkammer- oder kugelförmige Zweikammerresonatoren. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo eine gleichmäßige Druckkurve erforderlich ist, beispielsweise bei sensibler Sensorik, präzisen Schneidprozessen oder langen Leitungssystemen. Um seine volle Wirkung zu entfalten, muss ein Resonator frequenz- und positionsgenau auf das System abgestimmt sein. Siehe auch: Plungerpumpe, Pulsation |
| Rod Reversal / Totpunkt | Als Rod Reversal (Umkehrpunkt oder Totpunkt) bezeichnet man den Moment, in dem der Plunger seine Bewegungsrichtung wechselt. Die Steuerung dieses Punkts ist entscheidend für den gleichmäßigen Betrieb und die Lebensdauer der mechanischen Komponenten. Siehe auch: Hub, Double-Acting Pumpe, Getriebe |
| Saughöhe | Die Saughöhe bezeichnet die Höhendifferenz zwischen dem Flüssigkeitsspiegel im Vorratsbehälter und dem Pumpenansaugstutzen. Eine positive Saughöhe (Zulaufdruck) verbessert den NPSH, eine negative verschlechtert ihn. Zusätzlich wirken Temperatur, Gasgehalt und Leitungsverluste. Die Saughöhe sollte immer zusammen mit dem NPSH und dem Beschleunigungsdruck betrachtet werden. Siehe auch: NPSH |
| Saugkanal | Der Saugkanal ist unter dem Pumpenkopf angeordnet und verteilt die Flüssigkeit zu jedem einzelnen Zylinder des Pumpenkopfes. Es ist so konzipiert, dass er einen reibungslosen Fluss vom Einlass zu den Zylindern ermöglicht, und kann je nach Druckflussverhältnis einer Pumpe unterschiedlich groß sein. Für hohe Drücke auf der Saugseite, zum Beispiel bei Flüssigkeiten mit niedrigem Siededruck kann der Saugkanal in den Pumpenkopf integriert werden. |
| Saugstromstabilisator | Ein Saugstromstabilisator ist ein Behälter im Zulauf von Plungerpumpen. Er beruhigt den Volumenstrom auf der Saugseite und ermöglicht so einen sicheren und gleichmäßigen Pumpenbetrieb. Er gleicht Druck- und Strömungsschwankungen aus, verringert die Gefahr von Kavitation und schützt die Pumpe sowie ihre Komponenten vor vorzeitigem Verschleiß. KAMAT-Saugstromstabilisatoren sind auf definierte Volumenströme, Drücke und Temperaturen ausgelegt und in verschiedenen Baugrößen verfügbar. Auf Wunsch können sie mit zusätzlichen Anschlussmöglichkeiten für Manometer, Entlüftung, Entwässerung, Temperatur- und Vordrucküberwachung ausgestattet werden. Je nach Einsatzfall sind sie in verzinktem Stahl oder Edelstahl erhältlich. |
| Saugventilanhebung, pneumatisch | Die pneumatische Saugventilanhebung ermöglicht an Plungerpumpen den definierten Wechsel zwischen drucklosem Umlauf und Hochdruckbetrieb. Im entlasteten Zustand werden die Saugventile geöffnet gehalten, das Medium zirkuliert ohne Druckaufbau. Wird Steuerluft mit dem erforderlichen Mindestdruck zugeschaltet, schließen die Ventile und die Pumpe baut den gewünschten Hochdruck auf. Bei KAMAT wird die pneumatische Saugventilanhebung für Pumpen mit M- oder M2-Pumpenkopf (früher MC-Kopf) eingesetzt und kann ein separates Umlaufventil ersetzen. Vorteile
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| Sicherheitsventil | Ein Sicherheitsventil ist ein selbsttätig öffnendes Ventil zum Schutz von Anlage, Komponenten und Personen vor unzulässiger Drucküberschreitung. Wird der eingestellte Ansprechdruck überschritten, öffnet das Ventil und gibt Medium in eine Entlastungs- oder Rücklaufleitung frei, bis der Druck wieder unter den Schließdruck fällt. Sicherheitsventile sind als letzte Sicherheitsebene ausgelegt, nach geltenden Regelwerken zu dimensionieren und gegen unbeabsichtigte Verstellung zu sichern. Das Sicherheitsventil muss klar vom Druckbegrenzungsventil abgegrenzt werden, da es als unabhängige, letzte Schutzstufe gegen unzulässige Drucküberschreitung ausgelegt ist und nicht als Betriebs- oder Regelventil genutzt werden darf. Nur bei eindeutig getrennten Funktionen und entsprechend normgerechter Auslegung wird die notwendige Anlagensicherheit erreicht und der Schutz von Komponenten und Personen zuverlässig gewährleistet. |
| Single Acting Pumpe | Eine Single-Acting Pumpe fördert das Medium nur in einer Bewegungsrichtung des Plungers. Sie ist konstruktiv einfacher und besonders robust, was sie ideal für Hochdruckanwendungen macht. Siehe auch: Double-Acting Pumpe, Plungerpumpe, Rod Reversal |
| Sperrflüssigkeit/Spülung | Sperr- oder Spülflüssigkeiten werden eingesetzt, um Dichtungen und angrenzende Bauteile zu schützen. Sie können aggressive, heiße oder feststoffhaltige Medien von den Dichtungspaketen fernhalten, für Kühlung und Schmierung sorgen oder einen definierten Druck im Dichtungsraum bereitstellen. Richtig ausgelegte Sperr- und Spülsysteme erhöhen Standzeiten und Betriebssicherheit. |
| Stopfbuchse | Die Stopfbuchse ist eine Baugruppe im Pumpenkopf. In ihr wird die hin- und hergehende Plungerstange durch das Packungssystem gegenüber dem Hochdruckraum abgedichtet und geführt. Sie nimmt Packungs-, Stütz- und Druckringe auf und erlaubt eine definierte Leckage zur Kühlung und Schmierung. Die Leckage muss zurückgeführt und entlüftet werden. Standardmäßig kommt bei KAMAT eine kontaktierende Packung zum Einsatz (robust, nachstellbar). Kontaktlose Spalt-/Labyrinthdichtungen erfordern hingegen eine sehr feine Filtration und eine präzise Führung. Die Plungeroberfläche und die Packungsvorspannung beeinflussen die Dichtheit, die Reibung und die Standzeit. In KAMAT Hochdruckpumpen ist die Stopfbuchse Teil der Plunger-/Stopfbuchsen-Einheit (Conversion Kit), mit der sich Druck und Volumenstrom schnell anpassen lassen.
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| Tauchkolbenpumpe | Die Tauchkolbenpumpe (auch Plungerpumpe genannt) ist eine Verdrängerpumpe, bei der der Tauchkolben (Plunger) durch ein stationäres Packungssystem im Hochdruckkopf hin- und hergeführt wird. Im Gegensatz zur Kolbenpumpe sitzt die Dichtung nicht auf dem bewegten Kolben, sondern fest im Kopf. Der Tauchkolben taucht durch die Packung in die Förderkammer ein. Dieses Prinzip ermöglicht sehr hohe Drücke, einen kompakten Aufbau und eine gute Servicezugänglichkeit der Dichtungen. Die Fördermenge ist proportional zu Hublänge, Plungerdurchmesser und Drehzahl. Die Druckerzeugung erfolgt über selbsttätige Saug- und Druckventile. Typische Bauformen sind Triplex- und Quintuplexpumpen zur Reduktion der Förderstrompulsation. Siehe auch: Plunger, Plungerpumpe |
| Torsionskupplung | Flexible Kupplungen, die zwischen Antrieb und Pumpe eingesetzt werden, entkoppeln die Drehmomentschwankungen der oszillierenden Pumpe (torsionale „Pulsation“) vom Antrieb. Dadurch werden Lager, Plunger, Dichtungen und die gesamte Antriebskette geschützt – was besonders wichtig ist, wenn der Antrieb durch einen Verbrennungsmotor erfolgt oder die Drehzahlen veränderlich sind. Die Kupplung ist das einzige flexible Element im Strang, während das Aggregat selbst auf einem starren Grundrahmen montiert wird. Siehe auch: Grundrahmen, Drehzahl, Antriebsleistung |
| Totraum | Der Totraum bezeichnet die Restkammer im Zylinder, die am Hubende nicht von der Plungerbewegung verdrängt wird. Ein großer Totraum verschlechtert den volumetrischen Wirkungsgrad – vor allem bei hohen Drücken aufgrund der Mediumskompressibilität –, erhöht Pulsationen und verlängert die Zeit, bis der Entlastungs- bzw. Arbeitsdruck erreicht ist. Hochdruckköpfe werden daher auf minimalen Totraum optimiert. Siehe auch: Volumetrischer Wirkungsgrad, Hydraulische Leistung, Pumpenkopf |
| Totraum (Dead Space) | Idealerweise würde der Plunger beim Hub in Richtung Druckventil das gesamte Flüssigkeitsvolumen im Pumpenkopf verdrängen. Technisch bleibt jedoch immer ein kleines Restvolumen zurück, das konstruktionsbedingt (Geometrie, Ventilbauweise) nicht verdrängt werden kann. Dieses Volumen wird als Totraum bzw. Dead Space (auch Clearance Volume) bezeichnet. Bei niedrigen Drücken wirkt sich der Totraum meist nur gering auf die Förderleistung aus. Bei hohen Drücken wird das im Totraum eingeschlossene Medium während der Druckphase komprimiert und zu Beginn der Saugphase wieder entspannt. Dadurch steht weniger wirksames Ansaugvolumen zur Verfügung und die volumetrische Effizienz sinkt. Selbst Wasser ist bei sehr hohen Drücken merklich kompressibel (ca. 4 % Volumenänderung bei ca. 1000 bar, temperaturabhängig). Daher wird der Totraum bei Hochdruck-Plungerpumpen konstruktiv so weit wie möglich minimiert. Siehe auch: Pumpenkopf, Volumetrischer Wirkungsgrad, Plungerpumpe |
| Triplex Plungerpumpe | Eine Triplex-Plungerpumpe besitzt drei parallel arbeitende Plunger, die über eine gemeinsame Kurbelwelle angetrieben werden. Durch die versetzten Arbeitszyklen wird ein vergleichsweise gleichmäßiger Förderstrom erzeugt. Triplex-Ausführungen sind der Standard in vielen Hochdruckanwendungen, da sie hohe Drücke mit kompakter Bauweise und guter Servicezugänglichkeit kombinieren. Sehe auch: Quintuplex Plungerpumpe, Plungerpumpe, Pumpenauslegung Mehr Infos zu Triplex-Plungerpumpe
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| Umfangsgeschwindigkeit | Die Umfangsgeschwindigkeit ist eine grundlegende Kenngröße zur Beschreibung rotierender Bewegungen in der Mechanik. Sie gibt an, welche Strecke ein Punkt auf dem Umfang eines Bauteils pro Zeiteinheit zurücklegt, und steht in direktem Zusammenhang mit Drehzahl, Durchmesser und mechanischer Belastung. In der Hochdrucktechnik beeinflusst die Umfangsgeschwindigkeit die Auslegung von Antrieb, Lagerstellen und Pumpenköpfen und wirkt sich auf Verschleiß, Effizienz und Betriebssicherheit aus. |
| Umlaufventil | Ein Umlaufventil leitet den Förderstrom drucklos zurück (z. B. in den Tank), wenn keine Verbraucher versorgt werden oder das System sanft hoch- bzw. heruntergefahren wird. Es reduziert Lastspitzen und Wärme im Umlauf. Hinweis: Bei KAMAT kann die pneumatische Saugventilanhebung (SVH) das Umlaufventil ersetzen, sodass die Pumpe drucklos im Umlauf läuft, ohne Rückleitung. Siehe auch: Druckregelung, Saugventilanhebung (pneumatisch), Sicherheitsventil. |
| Verdrängerpumpen | Verdrängerpumpen sind hydraulische Maschinen zur kontinuierlichen Förderung von Fluiden. Bei diesen Maschinen wird das Fördervolumen durch mechanische Verdrängung innerhalb eines geschlossenen Arbeitsraums erzeugt. Die Fördermenge pro Umdrehung bleibt dabei weitgehend konstant – unabhängig vom Druck. Das macht sie besonders für Anwendungen mit präzisen Volumenanforderungen oder bei hohem Gegendruck geeignet. Zu den typischen Bauformen zählen Kolben-, Membran- und Zahnradpumpen. Verdrängerpumpen zeichnen sich durch eine hohe Druckfähigkeit, ein hohes Selbstansaugvermögen und die Fähigkeit, auch viskose oder partikellastige Medien zu fördern, aus. Ihre Einsatzgebiete reichen von der Verfahrenstechnik und der Wasserstrahltechnik bis zur petrochemischen Industrie. |
| Viskosität | Die Viskosität beschreibt das Fließverhalten eines Mediums und beeinflusst direkt das Saugverhalten, die NPSH-Anforderungen, mögliche Drehzahlen und den Wirkungsgrad. Zu hohe Viskositäten können zu unzureichender Füllung der Plungerkammern, erhöhter Belastung und Temperatur sowie zu Kavitation führen und müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden. |
| Volumenstrom | Der Volumenstrom ist die Fördermenge einer Pumpe pro Zeiteinheit und wird üblicherweise in l/min oder m³/h angegeben. Er ergibt sich aus Hublänge, Plungerdurchmesser, Anzahl der Plunger und Drehzahl. Zusammen mit dem Druck definiert der Volumenstrom die hydraulische Leistung und ist eine zentrale Größe für die Auslegung von Hochdrucksystemen. |
| Volumetrischer Wirkungsgrad | Der volumetrische Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen theoretisch gefördertem und tatsächlich erreichbarem Volumenstrom einer Pumpe. Er wird u. a. durch Leckagen an Dichtungen und Ventilen beeinflusst und ist ein Maß für die hydraulische Effizienz einer Verdrängerpumpe. Siehe auch: Mechanischer Wirkungsgrad, Plungerpumpe Mehr Infos zu Volumetrischer Wirkungsgrad
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| Wasserhammer | Ein Wasserhammer ist ein steiler Druckimpuls, der durch schnelle Durchfluss- oder Ventiländerungen verursacht wird. Mögliche Folgen sind: Schwingungen, Dichtungsschäden und Messfehler. Mögliche Gegenmaßnahmen sind definierte Rampen (VFD), eine geeignete Ventilsequenz, Dämpfung und eine korrekte Leitungsführung. Siehe auch: Pulsationsdämpfer |
| Water Jetting | Water Jetting ist ein leistungsstarkes Verfahren der Hochdruck-Wasserstrahltechnik. Dabei wird Wasser mit Drücken von mehreren tausend bar eingesetzt, um Materialien präzise zu schneiden, zu reinigen oder zu bearbeiten. Da keine thermische Beeinflussung erfolgt, ist das Verfahren besonders materialschonend und somit ideal für empfindliche oder temperaturkritische Werkstoffe. Zum Einsatz kommen Hochdruckpumpen, die eine konstant hohe Leistung und exakte Druckregelung gewährleisten. Das Verfahren wird in zahlreichen industriellen Anwendungen genutzt, unter anderem in der Fertigung und in der Oberflächenbehandlung.
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