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KAMAT zieht nach einem Jahr Betrieb des eigenen Blockheizkraftwerks Bilanz

Auf den Tag genau ist es nun ein Jahr her, dass KAMAT Strom und Wärme für den Betrieb über Kraft-Wärme-Kopplung (kurz KWK) durch ein eigenes Blockheizkraftwerk (kurz BHKW) bezieht. Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen. Was hat die Nutzung von KWK dem Betrieb gebracht? Welchen Beitrag zur Energiewende hat KAMAT durch die KWK geleistet?

Theoretisch Strom für 20 Haushalte erzeugt

„Die Zahlen sprechen für sich. Die Maschine hat 90.800 kWh Strom erzeugt - und läuft gerade mit 9,6 kW, d.h. mit etwa 50 % Leistung. 20 kW x 24 Stunden x 365 Tage, das entspricht 175.200 kW Stunden pa, womit wir bei etwa 50 % laufen. Das ist gar nicht schlecht, besser als ich dachte“, bilanziert Geschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Wahl. „Ein Einfamilienhaus hat einen Verbrauch von vielleicht 4.000 bis 5.000 kWh pa - wir versorgen somit theoretisch 20 Häuser bzw. Haushalte mit Strom. Wir haben demnach selbst eine beeindruckende Menge Strom als Nebenprodukt der Heizung hergestellt“, so Wahl weiter.

Ob KAMAT dadurch seinen CO2-Footprint verringert hat - da kann man sicher argumentieren, aber KAMAT verbrennt Gas, um Strom und Wärme zu erzeugen. „Wenn man so will, verbrannt hätten wir das Gas in der Heizung eh um Wärme zu erzeugen“, sagt Wahl ohne etwas schönreden zu wollen.

Blockheizkraftwerke - kurz erklärt

Blockheizkraftwerke versorgen zugleich mit Strom und Wärme. Denn sie funktionieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dies macht BHKW zu attraktiven Wärmesystemen, besonders auch im Hinblick auf den Klimaschutz. Das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz unterstützt deshalb gezielt die besonders CO2-arme Erzeugung durch Gas-KWK. 

Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWI) „sollen KWK-Anlagen auf diese Weise Emissionsminderungen von vier Millionen Tonnen CO2 erbringen und damit einen wichtigen Beitrag zum Erreichen des 40 Prozent-Einsparziels bis 2020 leisten.“ (s. Homepage des BMWI) 

Kraft-Wärme-Kopplung schafft dies, indem sie gleichzeitig eingesetzte Energie in mechanische oder elektrische Energie und nutzbare Wärme innerhalb eines thermodynamischen Prozesses wandelt. „Die parallel zur Stromerzeugung produzierte Wärme wird zur Beheizung und Warmwasserbereitung oder für Produktionsprozesse genutzt. Der Einsatz der KWK mindert den Energieeinsatz und Kohlendioxid-Emissionen.“ (Quelle: www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/energieversorgung/kraft-waerme-kopplung-kwk-im-energiesystem)

Aktiver Beitrag zur Minimierung der CO2-Emissionen

KAMAT ist von seiner Investition in ein eigenes BHKW definitiv überzeugt und nach einem Jahr Betrieb stolz darauf, als mittelständisches Unternehmen in Deutschland zur Minimierung der Kohlendioxid-Emissionen weltweit beizutragen und damit im Rahmen der Selbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft seinen aktiven Beitrag zu leisten.